Ein Kind ist nicht ein Gefäß, das gefüllt - sondern ein Feuer,
das entzündet werden will (Francois Rabelaise)

Zusammenarbeit mit dem Elternhaus

Die Rolle der Erziehungsberechtigten in der Therapie und im schulbegleitenden Training ist sehr vielschichtig.

Sie besteht in erster Linie nicht aus Lernen und Üben mit dem Kind, da dies effektiver in der Schule und bei PRIMA durchgeführt werden kann. Es liegt in der Natur der Dinge, dass durch die enge emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind häufig Ungeduld aufkommt, Missverständnisse entstehen oder unbewusst ein zusätzlicher Leistungsdruck aufgebaut wird.

Außerdem wird heute anders gelehrt und gelernt, als zur Schulzeit der Eltern z.B. bei der Subtraktion. Auch Rechtschreibregeln wie "Trenne nie `st`, denn es tut im weh“ haben ihre Gültigkeit verloren.

Gerne empfehlen wir Ihnen bei Interesse, sinnvolle Förderspiele, die spielerisch die Therapie unterstützen können (siehe auch Buch- und Spieleempfehlungen)

Vielmehr können Sie durch die seelische Unterstützung Ihr Kind motivieren und sein Selbstvertrauen stärken:

  • Loben Sie jeden kleinen Schritt (eine Verbesserung von 30 Fehlern im Diktat auf 20 Fehler ist eine Verbesserung!).
  • Vergleichen Sie Ihr Kind bitte nicht mit den Geschwistern oder Klassenkameraden.
  • Heben sie positive Eigenschaften, freundliche Gesten, kreative Fähigkeiten, sportliche Erfolge etc. hervor.
  • leben Sie vor, dass Lernen, Lesen und Schreiben Spaß machen (sich gegenseitig kleine Briefe oder Nachrichten schreiben, gemeinsam Kreuzworträtsel lösen, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen...)


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