Therapie bei Fremdsprachen-Legasthenie
Bei manchen Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche zeigt sich nach dem Übergang auf die weiterführende Schule eine Fremdsprachen-Legasthenie. Dies wirft für die betroffenen Kinder besonders in der englischen Sprache Probleme auf, weil es für 26 Buchstaben 44 Laute gibt. Viele Laute klingen gleich, es gibt jedoch eine große Anzahl unterschiedlicher Schreibweisen.
In der Therapie erarbeitet sich das Kind eine Laut-Buchstaben-Zuordnung, ähnlich dem Anfangsunterricht im Deutschen und erschließt sich so bestimmte Gesetzmäßigkeiten und stabile Schreibmuster, auf deren Grundlage grammatische Kompetenz entwickelt werden kann.
Außerdem befassen wir uns in der Therapie mit der korrekten Aussprache, die im Englischen so bedeutsam ist, wobei die Kinder recht schnell ihre Scheu vor dem Sprechen verlieren und einen neuen angstfreien Umgang mit der Fremdsprache erlernen.
Weitere Informationen zu Diagnose, Ablauf der Förderung etc. finden Sie im Bereich Elternberatung.