Frühförderung und Prävention 2018-02-26T23:35:04+00:00

Frühförderung und Prävention und Vermeidung von Schulschwierigkeiten

Unter Frühförderung versteht man die frühestmögliche Hilfe für entwicklungsverzögerte und entwicklungsgefährdete Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter.

Für Teilleistungsschwächen wie Aufmerksamkeitsschwäche, Lese- und Rechenschwäche oder Rechenschwäche gibt es frühe Anzeichen.

Hinweise auf eine Aufmerksamkeitsschwäche zeigen sich, wenn Kinder nur schwer ruhig bleiben können, wenn ihnen eine Geschichte vorgelesen wird und sie leicht abgelenkt sind.
Hinweise auf die Disposition zu einer Lese- und Rechtschreibschwäche zeigen sich in der Sprache: Gefährdete Kindergartenkinder sprechen nicht ihrem Alter entsprechend. Kinder mit einer Disposition zu einer Rechenschwäche wiederum haben oftmals Schwierigkeiten in der räumlichen Orientierung, sie meiden Spiele, die visuelle oder motorische Kompetenzen erfordern, wie Spiele mit Bausteinen, bei der Stifthaltung, beim Malen oder Schneiden.

Eine spielerische Frühförderung zur Prävention und Vermeidung von Schulschwierigkeiten kann in Entwicklungsanregungen für folgenden Bereiche erfolgen:

  • Lernvoraussetzungen: Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen
  • Sprachentwicklung und Phonologische Entwicklung
  • Auditive und visuelle Wahrnehmung
  • Basiskompetenzen für das Lesen und Schreiben
  • Zahlbegriffsentwicklung und Entwicklung mathematischer Konzepte

Basiskompetenzen für den Erwerb von Rechenfertigkeiten